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*** Waffenrecht: Innenminister Seehofer schießt bei der Waffenrechtsänderung über das Ziel hinaus! ***
Bildquelle: openPetition.de
Die geplante Novelle des Waffengesetzes geht deutlich über die Vorgaben der EU-Feuerwaffenrichtlinie hinaus. Das Bundesinnenministerium will in einer Nacht-und-Nebel-Aktion unüberlegte Verschärfungen durchsetzen und legale Waffenbesitzer grundlos bestrafen.
Bundesinnenminister Horst Seehofer will das Waffengesetz drastisch verschärfen und nutzt unter anderem das Attentat von Halle als Vorwand. Der Täter hatte sich seine Waffen mit einem 3-D-Drucker selbst gebaut. Die Verbände des Forum Waffenrecht und der Deutsche Schützenbund, als auch weitere Verbände, protestieren entschieden dagegen: Schärfere Regelungen verhindern solche Taten nicht und treffen grundlos legale, gesetzestreue Waffenbesitzer und weitere unbeteiligte Bevölkerungsgruppen.
Nun sollen unter anderem generelle Waffenverbotszonen eingeführt werden: Darin wären nicht nur Taschenmesser ab einer Klingenlänge von vier Zentimetern bereits verboten, sondern auch ein unbestimmter Kreis von "gefährlichen Gegenständen". Sogar Glasflaschen könnten unter das Verbot fallen. In den Zonen soll es Personenkontrollen ohne Anlass geben. Die Verbände des Forum Waffenrecht und der Deutsche Schützenbund sehen darin einen Schritt hin zum Überwachungsstaat.
Den kompletten Text des DSB lesen Sie bitte hier! DSB Aktuelles
Sagen auch Sie „Nein“ zur unverhältnismäßigen Verschärfung des Waffen- rechts (BMI-Gesetzentwurf vom 9. Januar 2019)!
Beteiligen auch Sie sich an der Onlinepetition, denn jede Unterschrift zählt !!
Zur Petition Zur Petition
Der Verein “proudly present” seine neueste Errungenschaft für die Abteilung Luftgewehr/ -Pistole, ein Luftgewehr der Marke Hämmerli AR 20 im Kaliber 4.5mm ! Den jenigen Schützen, die mit dieser Waffe in Zukunft vereinsintern schießen, wünschen wir bereits an dieser Stelle viel Erfolg, Spaß und jede Menge Punkte im Vereinswettkampf.
29. Oktober 2019
11. November 2019
Sportschützen kritisieren geplante Änderungen im Waffenrecht.
Quelle: Deutscher Bundestag - Mediathek
Der Entwurf der Bundesregierung für ein drittes Waffenrechtsänderungsgesetz [19/13839] stößt bei den Schützenverbänden auf Kritik. Während einer öffentlichen Anhörung des Innenausschusses unter Leitung von Andrea Lindholz ( CDU/CSU ) am Montagnachmittag, 11. November 2019 , sate Jörg Brokamp, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Schützenbundes ( DSB ), die geplante Verschärfung des Waffenrechts drücke ein gewaltiges Misstrauen und einen Generalverdacht gegenüber den Schützenverbänden und ihren Mitgliedern aus.
Quelle: Mediathek - Deutscher Bundestag
Waffenrecht: Expertenanhörung im Innenausschuss - Die Umsetzung der EU-Feuerwaffenrichtlinie geht in die nächste Runde
12.11.2019 15:04
Der Innenausschuss des Deutschen Bundestages hatte am 11. November 2019 eine öffentliche Anhörung mit Sachverständigen angesetzt, um sich ein eigenes Bild von der kontrovers diskutierte Gesetzesvorlage machen zu können.
Quelle: DSB - Aktuelles
12. November 2019
23. Oktober 2019
Waffenrecht: Innenminister Seehofer schießt bei der Waffenrechtsänderung über das Ziel hinaus!
13. Dezember 2019
Deutscher Bundestag verabschiedet 3. Waffenrechtsänderunggesetz
13. Dezember 2019
Marc Henrichmann, CDU, nimmt Stellung zum 3. WaffRÄndG:
Beschluss
Stellungnahme
*** Hinweis: Neuer Eintrag im Mitgliederbereich unter "GESUCHE" ! ***
Nachdem wir seit vielen Monaten gegen eine Änderung des 3. WaffRÄndG kämpfen, welche nicht die versprochene 1:1 Umsetzung der Europäischen Feuerwaffen-richtlinie darstellt, hat der Bundestag am gestrigen Tag, den 12.12.2019, das 3. WaffRÄndG beschlossen. Es wurden teilweise Änderungsvorschläge der Verbände angenommen, teilweise nicht oder auch neue Felder geöffnet (Begrenzung der gelben WBK (vormals §14 Abs 4 WaffG) auf 10). So wurde § 4 Abs. 4 WaffG angefasst (Fortbestand des Bedürfnisses) und der für uns wichtige § 14 WaffG in weiten Teilen geändert. Ebenso wurden die Magazinregelungen, welche Öfnnungs- und Ausnahmeregelungen bereits in der Europäischen Feuerwaffenrichtlinie enthält, nicht so angewendet wie es in Nachbarländern geschehen ist. Um unseren Sport weiterhin sinnhaft durchführen zu können. Der viel zitierte Wunsch nach Harmonisierung der Gesetze in der EU, der das vermeintliche Hauptanliegen der Legislative in Brüssel ist, wurde nunmehr zu einem nicht mehr durchschaubaren Flickenteppich innerhalb der Mitgliedsstaaten. Wir bedauern sehr, dass die Bundesregierung und der Bundestag den sehr durchdachten Vorschlägen der Verbände unter dem Dach des Forum Waffenrecht nicht oder nur teilweise gefolgt ist. 
Um es auf den Punkt zu bringen: Wir verbieten mit dem Gesetz Magazine, die erwiesener Maßen und nach Aussage der Polizei keinerlei Sicherheitsrelevanz haben und erlauben im Gegenzug „Militärtechnik“, vor dessen unbeschränkter Freigabe die DEVA und andere Waffen-experten aus Sicherheitsgründen warnen. Diesen Wertungs-widerspruch bewegte mich dazu, dem Gesetz nicht zuzustimmen.
e.V. 19 63 S C H Ü T Z E N - C L U B L A C H E N - S P E Y E R D O R F
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